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Queere Wahlarena 2026 bringt Spitzenpolitik und Community zusammen

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Was fehlt Berlin noch zur echten Regenbogenhauptstadt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der ersten Queeren Wahlarena zur Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl am Donnerstag, 16. Juli, ab 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg.



Gemeinsam laden der Berliner CSD e. V., der LSVD – Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg und der Queerspiegel, das LGBTIQ-Angebot des Tagesspiegel, Spitzenpolitiker*innen demokratischer Parteien zum direkten Austausch mit der Community ein.


Es diskutieren Stefan Evers (Finanz- und Kultursenator, CDU), Steffen Krach (Spitzenkandidat der SPD), Maximilian Schirmer (Landesvorsitzender Die Linke) und Bettina Jarasch (Co-Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen).


Mit der Queeren Wahlarena bringen Berliner CSD, Tagesspiegel/Queerspiegel und LSVD die Spitzenpolitik auf die Bühne und stellen die Fragen, die die queere Community bewegen. Die Besucher*innen können sich direkt in die Debatte einbringen, Fragen stellen und erfahren, welche Antworten die Parteien auf die Herausforderungen für die Regenbogenhauptstadt Berlin haben.


Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Zukunft Berlins als Regenbogenhauptstadt, die Bewerbung um den WorldPride 2032, der Schutz von Demokratie und Menschenrechten, der Kampf gegen queerfeindliche Gewalt sowie die Zukunft queerer Infrastruktur und Beratungsangebote.


„Queere Rechte stehen zunehmend unter Druck. Gerade deshalb braucht es Orte, an denen Politik und Community direkt miteinander ins Gespräch kommen. Die Queere Wahlarena soll Orientierung bieten, Positionen sichtbar machen und Menschen zur demokratischen Beteiligung ermutigen“, sagt Thomas Hoffmann, Vorstandsmitglied des Berliner CSD e. V.


„Die Wahlarena schafft einen wichtigen Raum für Austausch und Sichtbarkeit. Sie ermöglicht es queeren Menschen, ihre Anliegen direkt an politische Entscheidungsträger*innen zu richten und Antworten auf konkrete Fragen einzufordern“, sagt LSVD-Geschäftsführer Florian Winkler-Schwarz.


„Politische Debatten leben von Transparenz, Einordnung und kritischen Nachfragen. Berlin hat eine große queere Community. Als Medium mit unserem LGBTI-Angebot Queerspiegel freuen wir uns sehr, dass wir mit dieser Wahlarena auch queerpolitische Themen umfassend beleuchten und diskutieren können. Für den Tagesspiegel ist es ein Anliegen, mit der Stadtgesellschaft auf vielfältigen Wegen in den Dialog zu kommen“, sagt Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels.


Alle Infos zur Veranstaltung:


Datum: 16. Juli 2026, 18:00 Uhr Ort: Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, Berlin-Kreuzberg


Moderiert wird die Wahlarena von Autorin und Journalistin Maria Popov. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://forms.gle/UTtcM615oXmMRuFD8


Im Anschluss an die Diskussion besteht bei Snacks und Getränken die Gelegenheit zur Vernetzung und zum weiteren Austausch.


Die Queere Wahlarena wird durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.


Über die Veranstalter

Der Berliner CSD e. V. organisiert den Christopher Street Day in Berlin und den Pride Month Berlin.


Der Tagesspiegel hat in den vergangenen Jahren eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen und ist inzwischen nach Auflage und publizistischer Bedeutung, gedruckt und digital, die Nummer eins in Berlin. Mit dem Queerspiegel bietet er als einziges überregionales Medium in Deutschland eine journalistische Plattform für queere Perspektiven und Debatten.


Der LSVD Berlin-Brandenburg engagiert sich als politischer Lobbyverband für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von LSBTIQ*-Menschen und setzt sich für Demokratie, Menschenrechte und eine vielfältige Gesellschaft ein.

 
 
 

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