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Der Tagesspiegel auf der re:publica 2026 – Chefredakteur Christian Tretbar und weitere Stimmen diskutieren über die Zukunft des Journalismus

  • 18. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Der Tagesspiegel ist in diesem Jahr erneut Medienpartner der re:publica und vom 18. bis 20. Mai mit sechs Formaten auf Europas wichtigster Digital- und Gesellschaftskonferenz vertreten.

„Auf der re:publica wird über die Zukunft der digitalen Gesellschaft diskutiert – und genau da gehört der Tagesspiegel hin“, sagt Anja Wehler-Schöck, Mitglied der Chefredaktion. „Als Medienpartner bringen wir auch in diesem Jahr Themen mit, die uns als Redaktion täglich beschäftigen. Dazu zählen die Zukunft des Lokaljournalismus, die Stärkung einer faktenbasierten Öffentlichkeit und die Frage, wie wir das Vertrauen der Menschen in unabhängigen Journalismus neu aufbauen – insbesondere dort, wo es am meisten gebraucht wird. Denn eine informierte Öffentlichkeit ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Fundament unserer Demokratie.“ 


Am 20. Mai um 12:30 Uhr spricht Tagesspiegel-Chefredakteur Christian Tretbar gemeinsam mit rbb-Intendantin Ulrike Demmer über die Lage des Regional- und Lokaljournalismus in Berlin-Brandenburg. Unter dem Titel „Haltung oder Sendeauftrag? Lokaler und regionaler Journalismus zwischen Demokratieschutz und Plattformabhängigkeit“ geht es um die Frage, wie öffentlich-rechtliche und private Medien ihre Rolle im Umgang mit Populismus, Plattformlogiken und dem Streben nach digitaler Souveränität definieren.  


Karin Christmann, stellvertretende Leiterin des Tagesspiegel-Hauptstadtbüros, moderiert am 20. Mai um 13:45 Uhr die Diskussion „X – Should I Stay or Should I Go?”. Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Karl Lauterbach, Bundestagsabgeordneter der SPD, diskutieren darüber, wie Politikerinnen und Politiker mit der Plattform von Elon Musk umgehen sollten und wo demokratischer Diskurs im Netz heute noch stattfindet.  


Ebenfalls am 20. Mai sind Julius Geiler und Robert Ide vom Tagesspiegel-Newsletter „Im Osten“ mit ihrem Vortrag „Nachrichtenwüste Ostdeutschland? Wie wir Menschen für Qualitätsjournalismus und Demokratie zurückgewinnen können“ vertreten. Um 14:15 Uhr widmen sie sich der Frage, warum die mediale Ausdünnung im Osten besonders gravierend ist, und zeigen, wie Vertrauen und Reichweite jenseits der Metropolen neu aufgebaut werden können. 


Nina Breher, Ressortleiterin des Tagesspiegel Innovation Lab, nimmt das Publikum am 20. Mai um 17:30 Uhr in ihrem Vortrag „Rechnet nach! Mit Datenjournalismus die faktenbasierte Öffentlichkeit stärken“ mit in den Innovationsalltag der Redaktion und stellt dabei die Frage, ob Datenjournalismus ein Werkzeug gegen die gesellschaftliche Vertrauenskrise sein kann. 


Ebenfalls am 20. Mai um 15:00 Uhr moderiert Nina Breher das Gespräch „Mehr Transparenz gegen Mietwucher?“. Mit Katrin Schmidberger, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (Bündnis 90/Die Grünen), diskutiert sie, wie das geplante Berliner Mietenkataster den Wohnungsmarkt transparenter machen soll: Vermieter würden künftig offenlegen müssen, welche Mieten sie verlangen und ob diese rechtmäßig sind – kontrolliert durch den automatisierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 


Darüber hinaus nimmt der Tagesspiegel-Podcast „Gyncast“ am 19. Mai um 15:00 Uhr eine Folge live auf der re:publica auf. Tagesspiegel-Redakteurin Esther Kogelboom und Chefärztin Prof. Dr. Mandy Mangler sprechen unter dem Titel „Wenn Wissen verschwindet: Wieso musste die Klitoris zweimal entdeckt werden?“ darüber, wie Machtstrukturen und Ideologien bestimmen, welches medizinische Wissen Bestand hat und welches in Vergessenheit gerät. 


Unter folgenden Links gelangen Sie auf die Programmseiten der einzelnen Sessions:

 

 
 
 

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